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Agiles Marketing: Neue Perspektiven. Neue Benchmarks. Neue Lösungen!

 

 

Agiles Marketing: Neue Benchmarks - neue Ziele!

Gedanken … über dynamische Elemente und neue Perspektiven

 

Die Zeiten statischer Ordnung sind vorbei. Alles bewegt sich. Dynamik überall. Egal ob Marketing, Management oder Public Relations, Entwicklung oder Sales. Ursprünglich als Best Practice im Bereich Softwarelösungen eingesetzt, haben findige Köpfe recht schnell die ungeahnten Möglichkeiten umfassender Agilität und für eigene Anwendungen adaptiert. Ergebnis: Noch nie zuvor waren Entwicklungen so schnell möglich. Interaktive Prozesse in Verbindung mit interdisziplinären Lösungen eröffnen neue Perspektiven und Chancen in nahezu allen Bereichen und Lebenslagen.

 

Damals war`s …

 

Der erste Computer. Kaum Arbeitsspeicher. Wenig Hauptspeicher. Die Rechenleistung war höchst bescheiden, die Software weit entfernt von dem, was wir heute gewohnt sind. Die Fortschritte im Laufe der Zeit sind mehr als beachtlich, kein Wunder, angesichts laufender Entwicklungsarbeit. Heutige Gaming-Rechner lassen die Hardware aus dem vergangenen Jahrtausend einfach nur alt aussehen. Der Weg war steil und steinig. Und: Es geht nur step-by-step. Schritt für Schritt geht es Richtung Ziel. Etappensiege stärken das Selbstbewusstsein, und auch die Politik hat die Politik der kleinen Schritte für sich entdeckt. Was also liegt näher, ein Projekt in einzelne Etappen zu gliedern.  Ziele werden in überschaubare Einzelprojekte gegliedert und von einzelnen Teams zu einem grossen Gesamtprojekt geführt. Überschaubarkeit ist angesagt, mit permanenter Erfolgskontrolle.

 

Interdisziplinäre Elemente und Vernetzungen

 

Was haben Computer, Politik und Betriebswirtschaft gemeinsam? Und: Was hat es mit dieser trivialen Fragen an dieser Stelle auf sich? Die Antwort liegt auf der Hand. Die Idee dynamischer  Einzeletappen die Schritt für Schritt abgearbeitet werden hat volle Gültigkeit, in so ziemlich allen Aufgabenstellungen. Mathematik beginnt stets beim kleinen Einmaleins und führt über Gleichungen, Kurvenberechnungen und Pythagoras bis hin zu hochkomplexen Szenerie-Berechnungen für alle nur erdenklichen Anwendungen im Alltag. Soll heissen: Erst wenn ein Schritt abgearbeitet ist geht es munter weiter. Fehler trüben das Bild, und so ist es auch mit Fehlentwicklungen und falschen Entscheidungen, die zum Umdenken animieren. Die Politik der kleinen Schritte hingegen deckt Fehler bereits zumeist im Anfangsstudium auf. Was es braucht, sind kompetente Schnittstellen und geeignete Feedbackschleifen sprich dynamische Vernetzungen.

 

Entwicklung bedeutet Fortschritt bedeutet Innovation

 

Aus Fehlern lernen ist ein Weg, um Fortschritt zu erfahren. Es geht vorab vielfach erst um  Optimierungsarbeit. Denn: Die Endziele sind vielfach noch gar nicht bekannt, und vielfach werden auch die ultimativen Add-ons erst in Folge entwickelt. Wir erinnern uns an die freundliche Dame vom Amt, die uns mit einem unsichtbaren Gesprächspartner am anderen Ende des Kontinents verband. Heute ist ein Smartphone solider Standard, ohne Apps für alle Fälle geht es nicht, auch wenn wir auf einige Goodies wirklich verzichten könnten.

 

Der Weg ist das Ziel?

 

Es beginnt mit eine Idee, es braucht einen zündenden Funken für ein mehr oder weniger akutes Problem. Dann der erste Prototyp bis hin zu den einzelnen logischen weiteren Schritten. Entwicklung  braucht ein Echo, eben Rückmeldungen, möglichst zeitnah. Und so hat sich Agilität etabliert und letztlich durchgesetzt. Nebenwirkung: Es kommt zu zahlreichen kleinen, aber nicht minder relevanten  Erfolgserlebnissen. Die psychologische Wirkung darf eben nicht vergessen werden. Evolutionsstufen in der Produktentwicklung zeugen von Fortschritt, in weniger greifbaren Bereichen prägen Benchmarks das Geschehen: Wir setzen Ziele, ohne jedoch zu wissen, wie genau wir diese erreichen und ohne zu wissen, welche weiteren Einzelschritte es braucht. Mit einzelnen Projekten nähern wir uns in bewährter Folge dem nächsten Schritt. Evolution findet statt.

 

Scheibchenweise …

 

Es braucht nicht viel Fantasie, um die wenigen Elemente der Methodik nutzbringend und sinnvoll auf andere Bereiche des Lebens zu übertragen. Aus der trockenen IT kommend, erobert die neue Agilität unseren beruflichen Alltag. Architektur. Planung. Strassenbau. Public Relations. Marketing. Industrie. Forschung und Entwicklung. Innovation. Kurzum: Überall, wo Fortschritt erkennbar gemacht wird und bewusst gelebt wird, ist Platz für Agilität. Das gilt übrigens auch für Krisenmanagement. Schritt für Schritt werden Massnahmen umgesetzt, bis die Dinge endlich den Benchmarks und Vorstellungen entsprechen. Übrigens: Auch Organisationsmanagement profitiert von Agilität!

 

Kurzum: Unsere Kreativität eröffnet uns neue Perspektiven und Schritte für agilen Fortschritt. Statisch war gestern. Ab jetzt leben wir agil!

 

Text: Thomas Winkler